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Veranstaltungen im Jahr 2019


Soli Deo Gloria
Neujahrskonzert der Johann Sebastian Bach – Gesellschaft Bremen e.V.

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Kantate BWV 249a:  Entfliehet, verschwindet, entweichet ihr Sorgen BWV 249a
Orchestersuite e-moll von Johann Bernhard Bach

Diese große Kantate, die Bach zum Geburtstag des Herzogs Christian von Sachsen-Weißenfels als Schäferkantate komponierte, wurde am 23. Februar 1725 uraufgeführt: Die Hirten lassen ihre Sorgen fahren, um gemeinsam mit den Schäferinnen diesen frohen Tag zu feiern und dem Fürsten ihre Glückwünsche zu überbringen.
Wie oft bei Bach wurde auch dieses Werk in seinen wesentlichen Teilen zu einem geistlichen Stück, und zwar zum Oster-Oratorium, das bereits kurz darauf am 1.Ostertag, dem 1. April 1725, erklang.
Weiterhin hören Sie in unserem Konzert die Orchestersuite e-moll von Johann Bernhard Bach, einem Cousin zweiten Grades von Johann Sebastian Bach.


Sonntag, 6. Januar 2019 um 15 Uhr (Einlass ab 14:15 Uhr)
St. Ansgarii Kirche
Schwachhauser Heerstr. 40, 28209 Bremen

Karten: An der Tageskasse zu 20 Euro
(15,- für die Mitglieder unserer Bach-Gesellschaft, sowie ermäßigt zu 10,-).

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Begegnungen mit Bach, 5.Konzert:

Goldberg
Triosonaten von J.G.Goldberg, S.L.Weiß und J.S.Bach

In diesem Konzert widmen wir uns besonders Johann Gottlieb Goldberg (1727-1756), dessen  Namen wir vor allem durch J.S.Bachs berühmte sogenannte Goldberg-Variationen kennen:
Von Keyserlingk, russischer Gesandter am Dresdner Hof, litt unter Schlafstörungen und bestellte bei Bach eine längere Komposition für Cembalo. Diese wurde ihm – so die Überlieferung - in seinen schlaflosen Nächten von Goldberg vorgespielt und deshalb die „Goldberg-Variationen“ genannt.
Goldberg stammte aus Danzig und galt bereits im Alter von 10 Jahren als Hochbegabung, so dass ihn Keyserlingk 1737 nach Dresden holte. Er wurde dort von Bachs Sohn Wilhelm Friedemann und schließlich auch in Leipzig von J.S.Bach selbst unterrichtet, der ihn als seinen Lieblingsschüler bezeichnete.
Goldberg war ungemein fleißig, fast manisch besessen von der Musik - man nannte ihn auch  den „Noten-Fresser“. Da er sehr selbstkritisch mit seinen Kompositionen umging und viele aus Unzufriedenheit wieder vernichtete, ist nur wenig von ihm erhalten, dies sind jedoch hochkarätige Stücke, von denen einige in unserem Konzert zu hören sein werden.


Ausführende:
Regine Freitag (Violine)
Bodo Lönartz (Violine und Viola d'Amore)
Katja Kuzminykh (Viola da Gamba)
Harry Hoffmann (Theorbe)

Sonnabend, 15.Juni 2019, 18 Uhr (Einlass ab 17:15 Uhr)
Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3-5,  28757 Bremen

Karten: An der Abendkasse zu 15 Euro
(ermäßigt 10 Euro, freier Eintritt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)
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Begegnungen mit Bach, 6.Konzert:

Ein Tag im Leben der Stadtpfeifer
mit dem Ensemble Stadtpfeifer Bremen

Die Stadtpfeifer Bremen, ein Ensemble für historische Blasinstrumente, das die Bremer Trompeterin Susan Williams ins Leben gerufen hat, präsentiert in diesem Konzert Kammermusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert für Trompeten, Zinken und Posaunen.
Diese Besetzung war in Renaissance und Barock typisch für ein Stadtpfeifer-Ensemble und Johann Sebastian Bach, dessen Vater Stadtpfeifer war, ist in diesem Umfeld aufgewachsen und hat auch später in Leipzig Stadtpfeifer für seine Kirchenmusik engagiert.

Wie ihre historischen Vorgänger treten die Stadtpfeifer Bremen bei kirchlichen und bürgerlichen Anlässen und Festen auf. Dabei erklingen auch Stücke, die in Bremen komponiert wurden.
Das Ensemble führt die hochinteressante Stadtpfeifer-Musik in historisch informierter Weise auf und bietet darüberhinaus auch jährliche Workshops für Musikstudenten und Laien an.

Sonntag, 16.Juni 2019, 18 Uhr (Einlass ab 17:15 Uhr)
Evang. Kirchengemeinde Bremen-Oberneuland, Hohenkampsweg 6, 28355 Bremen


Karten: An der Abendkasse zu 15 Euro
(ermäßigt 10 Euro, freier Eintritt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)


Vortrag:

Der Streicherklang in Leipzig zur Zeit Johann Sebastian Bachs

Unser erster Vortrag als Mitglied der Wittheit zu Bremen befasst sich mit dem Geigenbau in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts.
Der Bremer Barockgeigenbauer Hans Salger wird die damals gebräuchlichsten Streichinstrumente erläutern und dabei insbesondere auf die Situation in Leipzig zur Bach-Zeit eingehen. 
Der Vortrag wird durch Barockmusik ergänzt, die Mitglieder des Bachischen Collegiums Bremen (Regine Freitag, Bodo Lönartz) auf Instrumenten der Bach-Zeit aufführen werden.

Der in Leipzig führende Saiteninstrumentenbauer zur Zeit J.S.Bachs war Johann Christian Hoffmann (1683-1750). Er belieferte die Leipziger Kirchen St.Thomas uns St.Nikolai mit Streichinstrumenten, war mit Bach befreundet und galt außerdem als einer der besten  Lautenbauer seiner Zeit.
Harry Hoffmann wird biografische Details zu J.C.Hoffmann vortragen.


Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Mittwoch, 20. November 2019, 18 Uhr

Eintritt: 8
Euro
(ermäßigt 5 Euro, freier Eintritt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)

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Mitgliederversammlung
mit anschließendem Empfang
Sonnabend, 28. September 2019, 15 Uhr
Dom-Gemeindehaus, Sandstraße 10-12, 28195 Bremen
Auch Gäste sind willkommen!


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Die Bachkantate im Radio

An jedem Sonntag ist im Radio NDR Kultur (in Bremen UKW 94,4) zwischen 8.00 Uhr und 8.40 Uhr eine Bach-Kantate zu hören.

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